Converia – Conference Management Software

Keynotes


Dienstag, 3. Dezember 2019, 12:35 Uhr

Sense-Think-Connect-Act! Wie ein neues Paradigma die Zukunft des IoT bestimmt

Lars Reger, NXP

Das Konzept des IoT als Verbindung der digitalen mit der physischen Welt ist nicht neu. Allerdings fehlt es bis heute an der praktischen Umsetzung. Angesichts des Hypes in den letzten Jahren würde man erwarten, einen flächendeckenden Einsatz in nahezu jeder Branche zu sehen. Das ist nicht der Fall. Die gute Nachricht ist: Der IoT-Rollout nimmt endlich Fahrt auf. In Kürze werden nicht mehr nur Erfinder und Pioniere das IoT nutzen, sondern die breite Masse. Doch warum geschieht das ausgerechnet jetzt? Lars Reger, CTO von NXP, schildert aus Sicht der Halbleiterindustrie, welche gesellschaftlichen Entwicklungen, Technologietrends und -Konzepte dem bevorstehenden IoT-Boom zugrunde liegen. Er zeigt auch auf, welche technischen Herausforderungen die dafür notwendige Verschiebung der Rechenleistung von der Cloud in die Endgeräte mit sich bringt und wie diese mit dem Sense-Think-Connect-Act-Paradigma beherrscht werden können.

 

Mittwoch, 4. Dezember 2019, 12:35 Uhr

Woran starb das Projekt? - Berichte aus der Projektpathologie

Peter Siwon

Peter Siwon alias Dr. Med Thod betreibt eine heiter-erkenntnisreich-makabre Ursachenforschung zu Todesursachen von Projekten. Begleitet wird er von seinem Projektgeier Georg. Mit Objekten aus seinen Kühlfächern und unterhaltsamen Demonstrationen liefert Dr. Med Thod einen erkenntnisreichen Post-Mortem Dump der besonderen Art. Dazu beleuchtet er einige grundlegende Todesursachen und gibt Hinweise auf unverzichtbare Überlebensprinzipien nicht nur für Projekte. In diesem Zusammenhang werden zum einen die organischen Zusammenhänge von Zielen, Sinn, Bedürfnissen und Projekterfolg sichtbar. Zum anderen wird die Essenz zielführender Projektarbeit, funktionierender Kommunikation, effektiver Entscheidungen und wirksamen Handelns herausseziert. Außerdem geht es um hilfreiche Haltungen, mit denen wir lebenden und gestorbenen Projekten begegnen. Ein Vortrag, der interessante Perspektiven auf die Projektarbeit eröffnet und Mut macht.

 

Donnerstag, 5. Dezember 2019, 12:35 Uhr

Virtual Reality Walk – die Software-Visualisierung von morgen

Rainer Koschke

Wühlen Sie sich noch immer durch Berge von Quelltext, wenn Sie Software verstehen wollen? Wie wäre es, wenn Sie stattdessen durch sie hindurchspazieren könnten wie durch eine Stadt? Vielleicht treffen Sie sich dort mit einem Ihrer Kollegen. Der sitzt eigentlich in einem Büro 1000 km von Ihnen entfernt, und er kann Ihnen ein wenig über den Bereich der Software erzählen, der Ihnen gerade wie ein Rätsel erscheint. Forscher arbeiten weltweit an dieser Vision. Die Hardware für virtuelle Realität ist inzwischen erschwinglich und wird zunehmend alltagstauglicher. Dieser Vortrag von Prof. Dr. Rainer Koschke gibt Ihnen einen Einblick in den aktuellen Stand der Forschung, wie man Software mittels virtueller Realität (VR) und erweiterter Realität (AR, Augmented Reality) sichtbar und erlebbar machen kann. Es wird gezeigt, woran die Forschung in diesem Gebiet aktuell arbeitet und welche Visualisierungs- und Interaktionsformen Sie in naher Zukunft dank neuer Technologien, wie 3D-Brillen, Power-Walls und fortschrittlichen Sensoren (Datenhandschuh, Gestenerkennung, Biosensoren u.v.m.), erwarten können, um Software sichtbarer und begreifbarer zu machen.

 

Mittwoch, 4. Dezember 2019, 17:35 Uhr

ESE Expert Talk: Ingenieur 2030 – Wie er arbeitet, was er können muss

Martina Hafner, Vogel Communications Group Ob autonome Mobilität, Smarte Fabrik oder intelligentes IoT: Die Digitalisierung wird Ingenieurinnen und Ingenieure in den nächsten Jahrzehnten vor immer neue technische, methodische und persönliche Herausforderungen stellen. Auch ihre Arbeitswelt wird sich in den kommenden Jahren drastisch verändern. So konstatierte Dr. Michael Schanz, Arbeitsmarktexperte im VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik bereits 2017: "Die Trennung von Entwicklung, Konstruktion und Produktion auf der einen Seite und Informations- und Kommunikationstechnik auf der anderen Seite wird sich immer mehr auflösen. Die Folge: Die Ingenieure von morgen müssen über eine weitaus höhere soziale und kommunikative Kompetenz als heute noch erforderlich verfügen. Sie müssen die Fähigkeit mitbringen, die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen wie Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik zu managen."
Johann Wiesböck, Vogel Communications Group Welche Anforderungen auf Ingenieure in den nächsten beiden Jahrzehnten konkret zukommen, welche Hard- und Softskills sie drauf haben sollten, wie sich Experten die Arbeitswelt des Ingenieurs 2030 vorstellen und welche Tipps sie geben, diskutieren Martina Hafner und Johann Wiesböck, Fachjournalisten der ELEKTRONIKPRAXIS, mit folgenden Fachleuten aus der Industrie und Wissenschaft:

Prof. Jürgen Mottok ist Professor für Informatik an der OTH Regensburg und Leiter des Regensburger Laboratory for Safe and Secure Systems (LaS³, www.las3.de). Im April 2010 erhielt er den "Preis für herausragende Lehre" vom Bayerischen Wissenschaftsministerium. Er war im Jahr 2014 für die Auszeichnung "Lehre hoch n" von der Studienstiftung des deutschen Volkes nominiert. Außerdem wurde er für besondere Leistungen bei der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft von der Stiftung zur Förderung der Hochschule Regensburg e. V. im Dezember 2015 ausgezeichnet.Im Rahmen des ESE Expert Talks wird er das Auditorium mit einem kurzen Impulsvortrag mit dem Titel "Ingenieur 2020 - eine Zukunftsreise" auf das Thema der Expertenrunde einstimmen.

Jürgen Müller, Volkswagen, der Diplom-Ingenieur der Elektrotechnik, wirkte auf verschiedenen Positionen in der Biotechnologie und Medizintechnik, ehe er 2006 in den Volkswagen-Konzern zur Firma Carmeq wechselte. Dort gestaltete er maßgeblich die Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen, wie zum Beispiel den Lane Assist von Volkswagen. Ab 2012 baute er die Softwareentwicklung in der Carmeq auf und formte diese zu einer leistungsfähigen Projektorganisation für Seriensoftware. 2018 erfolgte dann der Wechsel zu Volkswagen. In der Volkswagen Elektrik/Elektronik-Entwicklung übernahm er den Aufbau der Softwareentwicklung mit dem Schwerpunkt Software-Plattformen.

Weitere Experteninfos folgen in Kürze