Merkmale der »zuwanderungsbezogenen Herkunft« in Relation zur mathematischen Kompetenz

Autor*innen: Igor Birindiba Batista

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Mit dem vorliegenden Streudiagramm wird die Beziehung zwischen dem strukturellen Merkmal „Zuwanderungsstatus der SuS“ und der „mathematischen Kompetenz“ anhand des WLEScoring-Verfahrens sowie getrennt nach der Geschlechtsangabe veranschaulicht. Interpretatorisch interessant zeigt nicht nur der erwartbare negative Zusammenhang zwischen dem »Zuwanderungsstatus« und der mathematischen Kompetenz, sondern auch die zu interpretierenden Differenzen hinsichtlich der mathematischen Kompetenzzuwächse je nach »Zuwanderungsstatus« und den verschiedenen Messzeitpunkten in der neunten und der zehnten Klassenstufe. Basierend auf anonymisierte synthetische Datensätze (PISA Plus-Campus Files) wurde die vorliegende Darstellung mit Excel erstellt. Gesichtet und vorerst exploriert wurden die Daten mit der Statistik-Software SPSS.

Ferner in weitgehender Auseinandersetzung mit den Daten gilt die unterschiedlichen Gruppen unter der Kategorie »Zuwanderungshintegrund« differenzierter abzubilden und dies bei künftigen Interpretationen und Instrumententwicklungsprozesse mitzuberücksichtigen (z.B.: welche Operatoren dienen zur Erfassung des „Zuwanderungsstatus“?). Perspektivisch könnte die Betrachtung weiterer Prädiktorwerte (z.B. Ausbildungsjahre der Eltern; Home Possesions WLE; Berufstatus der Eltern) neben dem »Zuwanderungsstatus« vielversprechend sein, wenn es um die Analyse von sozialen und zuwanderungsbezogenen Herkunftsmerkmalen der Jugendlichen in Verhältnis zur mathematischen Kompetenz gehen soll.